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Ein aufregendes Jahr neigt sich dem Ende zu

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Es ist kurz vor zwölf…

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und 2016 war für uns so abenteuerlich und lehrreich wie kein anderes Jahr zuvor. Wir haben gelacht, wir haben geweint, wir haben genossen und wir haben gelebt. Anfang des Jahres sind wir auf der gleichen Insel hängen geblieben, wo wir heute das Jahr beenden werden. Wir hatten eine wunderschöne Zeit auf Koh Phayam und Jannik tolle Freundschaften geschlossen. Dann ging es eher ungeplant und mit umgerechnet 20 Euro im Gepäck nach Malaysia. Oh Mann, ich erinnere noch genau wie sich das angefühlt hat.  Noch nie in meinemm Leben stand ich so unter Druck und zeitgleich hat sich dadurch ein Tür für mich geöffnet, die mich komplett verändert hat.

Wir lebten fast von Luft und Liebe in 2016

Nicht ganz wörtlich gesehen aber doch irgendwie haben wir in 2016 etwas ganz einmaliges geschafft für uns. Wir haben gelernt mit weniger als nichts eine Reise fort zu setzen, die eigentlich finanziell schon beendet war. Aber in mir war dieser Wunsch weiter zu machen. Inspiriert durch viele begegnungen habe ich unser Leben selbst in die Hand genommen. Wir haben mit dem Verkauf selbstgemachter Armbänder nicht nur unseren lebensunterhalt bestritten, auch haben wir es geschafft ein klein wenig anzusparen, um jetzt halbwegs sorgenfrei die Feiertage auf unserer Lieblingsinsel zu verbringen. Und trotzdem steht für mich eindeutig Malaysia als das Highlight des letzten jahres ganz oben auf der Liste. Malaysia hat uns eins ganz besonders gelehrt, VERTRAUEN. Für mich ein fels in der Brandung war Melakka. Die Momente in der A Famosa haben sich auf ewig in mir eingebrannt.

Was, wenn sich Grenzen auftun

Im Dezember dann habe ich etwas ganz wunderbares  erlebt und das meine Lieben habe ich euch zu verdanken.  WIr reisen ohne Ersparnisse und was wir erleben, erarbeiten wir uns hart. Nichts ist für uns selbstverständlich und wir genießen jeden einzelnen Moment und doch gerate ich manchmal an meine Grenzen. Bei all der Freiheit, die uns unser Lebensstil bietet, gibt es auch Grenzen.  Die gänzliche Freiheit lässt sich nur mit einem finanziellen Background erreichen aber den haben wir eben nicht mehr. Ich will nicht sagen, dass ein Leben mit wenig Geld schlechter ist, ganz im Gegenteil, ich finde es sehr bereichernd. Aber ich bin eben auch Mutter und es gibt immer Wünsche, die ich meinem Kind nicht erfüllen kann.

Bedingungsloses Geben und Nehmen

Ein paar Familienreiseblogger haben gesammelt, um genau das zu ermöglichen. Absolut uneigennützig haben sie uns quasi ein Weihnachtsgeld geschenkt. Immer noch gerührt davon, kann ich unser Glück kaum fassen. Und als ob das nicht genug Nächstenliebe war kamt ihr Leser noch ins Spiel. Janniks Freude über das Finden von Zimtsternen in Malaysia verbreitete sich und einige von euch haben uns Geld für weitere Packungen gespendet. Hinzu kommen immer wieder kleine Beträge, die mir helfen, die Kosten für den Blog zu decken. All das passierte bedingungslos. Ich habe nichts erwartet. Niemand von euch hat eine Gegenleistung erwartet und diese Erfahrung war so schön für mich. Zu guter letzt möchte ich mich bei meiner Familie bedanken, die mich immer wieder unterstützt und uns auch zu Weihnachten unterstützt hat.

Unsere Ziele für 2017

Das ist der wohl der schwerste Absatz. Ich mag keine Pläne schmieden und doch habe ich viele ideen im Kopf. Es gibt auch in Asien noch einige Teile, die wir bisher nicht erlebt haben. Indien, Taiwan, Südkorea, Hapan, Myanmar, Vietnam, Nepal, Indonesien stehen immer noch auf meiner Bucketlist. Auch den Philippinen schulde ich aus alter Freundschaft noch einen Besuch. Zeitgleich durstet es mich auch nach weiteren Kontinenten und die Welt hat soviele schöne Ecken zu bieten. Australien, Neuseeland und Südamerika sind auch Möglichkeiten. Wo es uns im Jahr 2017 hinzieht, steht noch nicht fest. Auch ein Heimatbesuch wäre möglich. Aber eines steht fest, unsere Reise  ist noch nicht beendet und wir werden weiter dem Ruf der Freiheit folgen. Ich freue mich, wenn wir dich dabei ein wenig inspirieren können.

Der Moment, in dem ich inne halte

Jetzt sitze ich hier, am Strand von Koh Phayam. Vor mir das kleine Feuer. Es knistert, die Wellen rauschen, aus der Ferne hoere ich Basstoene und am Himmel zoeht ein Lampion nach dem anderen vorbei, gefuellt mit guten Wuenschen fuer das Jahr 2017. Ich frage mich, was sich die Menschen wuenschen und ob ihre Wuensche wohl in Erfuellung gehen werden. Ich trinke noch einen Schluck aus meiner Blechbuechse, Jannik ist neben mir laengst eingeschlafen, aus der kleinen Box laeuft Purple Rain und ich atme ein.

Mein Wunsch fuer 2017 ist, dass ich weiterhin Vertrauen habe. Vertrauen in mich, in das Leben und in das Gute. Habt einen fantastischen Rutsch ins neue Jahr.

Stephi
Alleinerziehend.Reisesüchtig.Freiheitsliebend.Alternativ.

4 Comments

  1. Liebe Steffi, euch beiden ein tolles neues Jahr, weiterhin mit vielen tollen Erfahrungen, Begegnungen und aufregenden Erlebnissen! Drück euch ganz fest, Angie

  2. Ihr lieben, hier auch nochmal einen guten Start ins neue Jahr! !
    Ich wünsche euch, aber auch allen anderen Menschen auf dieser Welt, nur das Beste! !! Frieden und Harmonie! !!!
    Nun zu euch. .., ich liebe es, wie ihr eure „Freiheit“ gestaltet. Deine Beiträge sind immer noch sehr nah.
    Manchmal habe ich Tränen, manchmal muss ich lächeln. Ihr werdet noch viele viele schöne Momente haben und ich freue mich sehr, dass ich und all die anderen daran teilhaben darf ❤
    Nochmal, alles alles Gute für euch! !! LG

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