Weltreise

Über eine Reise zu mir selbst

Stephi11 comments3591 views

Wenn sich Glück und Einsamkeit gegenüber stehen

So lange sind wir schon unterwegs, so lange mit leichtem Gepäck und doch ist es manchmal so schwer alles zu tragen. Nach fast zwei Jahren hat mich das Reiseburnout erwischt. Verrückt wenn ich daran denke, dass doch genau mein Zustand der Erschöpfung, mein altes Leben einer der Hauptgründe waren, unsere Reise ohne Plan anzutreten. Immer wieder fragen mich die Menschen warum wir losgezogen sind und was ich suche. Noch vor zwei Jahren konnte ich mich nicht mehr spüren. Ich war unzufrieden, wollte raus aus meiner Haut, ein anderes Leben und mich neu definieren. Als Mutter und als Frau. Fast schon philosophisch verlief unsere Reise auf der Suche nach Glück und dem Sinn des Lebens. Die letzten zwei Monate haben mich verändert, endlich erkenne ich Zusammenhänge zwischen dem, was ich mir wünsche und dem, was ist. Endlich verstehe ich meine Aufgabe als Mutter viel besser umzusetzen und endlich bekomme ich Antworten auf so viele Fragen.

Aber was ist eigentlich passiert?

Unsere Reise nach Myanmar hat einen großen Stein ins Rollen gebracht und vermutlich den Grundstein für das gelegt, was sich bis jetzt bei mir entwickelt hat. Die Kultur und die Menschen haben mich so sehr berührt, dass ich ein so tiefes Gefühl von Zufriedenheit gespürt habe. Und zeitgleich war ich zum ersten mal seit unserer Reise so ausgelaugt, dass ich nur noch anhalten wollte. Jeden Tag versuchte ich unsere Reise weiter zu organisieren, das Geld war am Ende des Tages immer alle und jeden Morgen wachte ich mit einem Gefühl auf, das mich schlechter atmen ließ. Ich wusste, es geht nicht ohne Vertrauen und ich wusste wie sehr ich es brauchte. So kümmerte ich mich nicht um Morgen, es galt nur heute. Doch in all diesem Vertrauen keimten immer mehr Sorgen auf. Ich habe kapiert, ich kreiere mein Leben genau so, wie ich es wünsche. Immer wieder erzähle ich den Menschen, dass ich nichts brauche, dass mich materielle Dinge nicht glücklich machen und ich nur das möchte was ich wirklich brauche. All diese Wünsche gingen bislang auch in Erfüllung. Wenn wir es brauchten, war genau die Hilfe da, die es benötigte. Aber was ist wenn ich mehr möchte? Wenn ich nicht mehr nur überleben sondern auch mal leben möchte? Ist es möglich, auch diesen Mindset umzusetzen? Ja, das sollte fortan mein neues Denken werden. Ich wollte mich nicht mehr fragen, ob es im Morgen genug gibt für uns, ich wollte mir sicher sein. Ein kleiner Ruf nach Sicherheit. Das erste Mal auf der ganzen Reise fragte ich mich, ob es nicht besser wäre zurück nach Deutschland zu gehen, einen Vollzeitjob aufzunehmen und mich wieder sicherer zu fühlen. Warum eigentlich? Als ich Deutschland verlassen habe, fühlte ich mich ausgelaugt und habe nur noch funktioniert. Ich habe mich nicht mehr gespürt, habe das Leben nicht mehr mit all seinen Facetten wahr genommen aber genau an diesem Punkt ertappte ich immer wieder in den letzten Monaten selbst. Was, wenn das Glück, was ich definieren möchte gar nicht so existiert? Was wenn es keinen Ort gibt, der es beherbergt?

Mein tiefster Punkt ist da

Auf unserer Reise von Myanmar über Thailand zurück nach Malaysia kam ich gewaltig an meine Grenzen. Wir erreichen das Land mit umgerechnet 50 Cents in der Tasche. Keinen Plan wie es weiter geht, starten wir sofort unseren Straßenverkauf. Wo werden wir schlafen wenn wir nichts verkaufen können? Was werden wir essen? An meinem vermutlich tiefsten Punkt passiert genau das, was schon auf der ganzen Reise passierte. Wir bekommen Hilfe, einheimische Freunde, die wir noch vom letzten Jahr kennen, laden uns sofort ein. Das genau dieser Aufenthalt in den nächsten Wochen mein Leben mehr den je auf den Kopf stellen wird, ahne ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Über lernen und verstehen

Es ist noch früh morgens, ich gehe raus um Frühstück besorgen. Ich möchte ein klein wenig Gastfreundschaft zurück geben. Ich stehe am Straßenrand, betrachte den Obststand. Wie gern würde ich Jannik eine große Tüte Obst jetzt kaufen aber der Griff in die Tasche fasst ins Leere. Kaufe ich ihm Obst, gibt es kein Frühstück für alle und so gibt es eben Reis und das traditionelle Roti Canai für alle. Ich verzichte auf meine Portion, um Jannik zumindest einen Apfel kaufen zu können. Und da ist es wieder, dieses Sicherheitsdenken und die Frage, ist es das alles wert? Wie frei können wir wirklich sein wenn uns Geld jeden Tag an unsere Schranken weist? Macht es mich wirklich glücklich? Als ich zurück komme, spielt Jannik bereits mit unseren Freunden auf der Ukulele, singt fröhlich, tanzt und strahlt mich mit seinen funkelnden Augen an. Wie konnte ich nur einen Moment denken, es würde uns anderswo besser gehen. Das im Hier und Jetzt, das genau ist unser Leben. Ich koste wieder ein Stück Leichtigkeit. Wir lachen, wir musizieren, wir singen und wir tanzen. Jannik hat das, was ich grad noch vor einer Stunde in Frage stellte. Tiefe Fröhlichkeit. Es ist ihm egal ob er nur einen Apfel bekommt oder keinen, er kümmert sich nicht darum dass wir mit den Einheimischen auf den Boden schlafen und es stört ihn auch nicht, dass er kaum Spielzeug hat. Das Eis, was ich ihm am Vortage verweigern musste, ist längst vergessen. Ich schäme mich fast für mein Sicherheitsdenken, obgleich ich weiß, dass es ein Grundstein für Kinder sein sollte. Ich schaue Jannik an und bin glücklich, aus tiefstem Herzen.

Im Schoß von Freunden geht es uns gut

Jeder Tag bei unseren Freunden ist ein wahres Geschenk. Ich vergesse all die Sorgen, die Einsamkeit und den Kummer. Jeden Tag ein Stück mehr. Und Jannik? Der wächst hier Tag für Tag an seinen neuen Erfahrungen. Es ist unglaublich wie selbstbewusst und selbstständig er ist und genau hier bin ich wohl die stolzeste Mutter der Welt.

Und plötzlich ist da dieses Gefühl von Liebe

Und als ich glaube, ich kann kaum glücklicher sein, öffnet sich mein Herz für etwas ganz besonderes. Ich wurde immer wieder in den letzten Wochen gefragt, was passiert ist, warum ich so strahle und ob ich verliebt sei. Die Antwort ist Ja. Ja, ich habe mich verliebt aber das allein ist nicht das, was mich strahlen lässt. Es ist nicht die Liebe zu einem anderen Menschen, die es auslöst. Ein ganz besonderer Mensch hat mir etwas gelehrt, was viel wertvoller ist als die Liebe zu anderen. Nämlich die Liebe zu mir selbst. Und wenn ich sage, ich habe mich verliebt, dann gilt das in erster Linie mir selbst. Als dieser Mensch mein Herz berührt hat, hat er eine Lawine an Emotionen ausgelöst, dessen Ausmaß ich mir erst gar nicht bewusst war. Plötzlich erkannte ich wie wichtig es ist, sich selbst zu lieben und zu akzeptieren. Um alle neugierigen Fragen auszuräumen, nein es gibt kein WIR mehr, weil zeitgleich ich erkannt habe, dass manche kulturellen Unterschiede nicht zu überwinden sind, ohne sich selbst dabei aufzugeben. Viele Jahre schleppte ich dieses große Paket an Schuldgefühlen und Scham mit mir rum. Niemand hat mir gesagt, dass ich das gar nicht muss und ich selbst habe es nichtmal wirklich realisiert. Es gibt Dinge, die ich anderen nie verziehen habe aber auch viel schlimmer, Dinge, die ich mir selbst nie verziehen habe, ohne es wirklich zu realisieren.

Was es bedeutet zu verzeihen

Jeden Morgen wache ich nun auf mit einer neuen Erkenntnis. Ich entschuldigte mich bei anderen für Fehler und Taten, für die ich nie Worte fand zuvor. Und mit jeder Entschuldigung verzeihe ich mir ein Stück mehr. Ich habe mich nicht mehr wohl gefühlt in meiner Haut, sowohl im Innen als auch im Außen. Aber genau das ware eben ein selbstgemachtes Problem. Der Blick in den Spiegel war schon lange getrübt. Wieso fällt es uns Menschen eigentlich so schwer uns selber Komplimente zu machen während wir es als selbstverständlich empfinden anderen was nettes zu sagen? Ich hatte nie viele nette Worte für mich selber übrig. Ich kritisierte mich für so vieles und habe nicht gemerkt wie sehr es mich belastet. Hätte ich all diese Worte zu Jannik gesagt, wäre er vermutlich heute lange nicht so selbstbewusst aber zu meinem Kind würde ich das nicht sagen, denn ich will, dass er liebevoll aufwächst, dass er stolz auf seine Taten ist und dass er Fehler als Lehren und Prüfungen, an die er wachsen kann aber sie nicht als Charakterschwäche sieht. Aber zu mir selber bin ich so hart gewesen. Die Art und Weise, wie mich dieser besondere Mensch innerhalb kürzester Zeit auf eine positive Art und Weise gespiegelt hat, ohne Dinge in Frage stellen, einfach ganz selbstverständlich, hat mir so klar verdeutlicht was für ein wundervoller Mensch ich eigentlich bin.

Über Selbstliebe und neue Wege

Heute kann ich sagen, ich liebe mich selbst und zwar genauso wie ich bin. Ich freue mich morgens in den Spiegel zu schauen, mein fröhliches Gesicht zu sehen, ich mag mein Lachen, ich mag es wie ich die Dinge betrachte, wie ich die Augen zusammen kneife wenn ich über etwas nachdenke, ich mag meine Ungeduld in manchen Dingen und meine Geduld wenn ich sie brauche, ich bin dankbar für einen gesunden Körper, der jeder Belastung trotzt und mich noch nie wirklich im Stich gelassen hat, ich mag meinen Kampfgeist und meinen sozielen Umgang mit allen Menschen. Ich liebe meine Empathie für jedermann und ich mag meine Träumereien, meine Visionen, meinen Elan, der auch manchmal ganz schnell wieder verfliegt aber das ist nicht schlimm, denn dann gibt es wieder Platz für andere Dinge. Ich liebe mich wie ich bin, genau im Hier und es ist nicht wichtig was die anderen sagen, was die Waage sagt, was die Gesellschaft sagt oder was die Norm mir vorschreiben mag. Wenn du mich jetzt also fragst, ob ich verliebt bin, dann antworte ich mit einem großen JA aber anders als du es glauben magst, handelt es sich nicht um eine Liebe zu einem anderen Menschen, vielmehr als das, kann ich mit aller Überzeugung heute sagen, Ich liebe mich selbst, jeden kleinsten Teil und mein Inneres. Nie in meinem Leben habe ich mich erfüllter gefühlt.

Über Glück in dir und mir

Wenn das Glück also in jedem selbst steckt und es keinen Unterschied macht, wo wir uns befinden, was braucht es dann, um aus tiefstem Herzen glücklich zu sein? Ich weiß, dass ich noch keine abschließende Antwort darauf habe aber nie war ich der Antwort dichter als jetzt. In meinem Lieblingsfilm into the wild ist eine der abschließenden Aussagen, dass Glück nur echt ist wenn es geteilt wird. In der heutigen Welt teilen wir alle unser Glück, täglich. Wir nutzen Social Media, teilen Fotos mit unseren Freunden oder chatten. Wir freuen uns über Likes und Kommentare. Aber soll ich dir was sagen? All diese Kommantare und Likes bringen dir nichts wenn du sie nicht fühlen kannst. Ich glaube nicht daran dass wir andere Menschen brauchen, um Glück zu fühlen. Es steckt in jedem von uns aber manchmal bedarf es andere Menschen, die es uns spiegeln. Manchmal bedarf es nette Worte, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Kannst du dich selbst zum lachen bringen? Kannst du dich selbst glücklich machen? Ich glaube genau das ist die Königsdisziplin. Und natürlich ist Glück doppelt schön wenn wir es teilen aber wir können es jeden Tag mit den Menschen und Tieren um uns herum teilen. Hast du jemals andere gefragt was sie als Glück bezeichnen? Du wirst die unterschiedlichsten Antworten bekommen aber am Ende geht es nicht darum was du hörst, sondern was du fühlst. Worte können so viel aber auch manchmal gar nichts bedeuten doch zwischen den Zeilen liegt etwas verborgen. In der Mimik, im Tonfall und in der Körpersprache liegen diese kleinen besonderen Funken, mit denen du ein großes Feuer entfachen kannst. Manchmal sieht sie dein Gegenüber gar nicht aber du kannst sie ihm spiegeln mit deinem Lächeln und deiner Begeisterung.

Woran liegt es , dass wir glücklich oder unglücklich sind?

Woran liegt es, dass die glücklichsten Menschen, die ich getroffen habe, meist die waren, die nix hatten? Ist es Bescheidenheit? Warum lechzen so viele nach Reichtum und Anerkennung? Wann haben die Menschen verlernt, ihren Blick für die Feinheiten zu öffnen? Wenn es also möglich ist, mit sich selbst glücklich und im Reinen zu sein, warum eifern wir einer Norm nach und warum fühlen wir uns oft nur richtig, wenn wir dieser Norm entsprechen? Warum wollen wir nicht anders sein? Ist es verkerht gegen den Strom zu schwimmen? Macht es nicht genau das Leben aus? Und woran liegt es, dass sich einige Umarmungen so leer anfühlen und andere so kraftvoll sind, dass sie unser ganzes Leben verändern können? Hast du dich all diese Fragen auch schon einmal gefragt? Ich will keine ultimative Lösung liefern weil sie in jedem selbst liegt aber in dem Moment, wo du lernst, dass du die Kraft hast, all diese Dinge zu beeinflussen und es keine anderen Menschen braucht, um dich richtig zu fühlen, wirst du dich verlieben. Du wirst dich in dich selbst verlieben und du wirst dir all die guten Dinge nehmen und geben, die du auch für die Menschen tun würdest, die du liebst. Ich habe wieder angefangen, mir selbst gutes zu tun, betreibe nach Jahren wieder Sport und ernähre mich gesund. Nicht, um einen Ideal hinterher zu eifern, sondern um meinem Körper danke zu sagen. Danke dafür, dass er mir immer zur Seite steht und mich nie im Stich gelassen hat, obgleich ich ihn so schlecht behandelt habe. Danke dafür, dass er mit mir gemeinsam dieses Leben lebt. Denn mein Körper hat es verdient, nur das beste zu bekommen. Meine Seele hat es verdient, nur gut behandelt zu werden. All diese Dinge würde ich auch für die menschen tun, die ich liebe mit einer totalen Selbstverständlichkeit. Erst jetzt bin ich bereit, die Zusammenhänge zwischen Glück, Liebe und Einsamkeit zu verstehen. Wir kreieren sie selbst in der Art und Weise wie wir uns selber lieben. Sooft habe ich mich in meinem Leben einsam gefühlt ohne dass ich es wirklich war. Aber ich habe es nicht so gesehen weil ich mich selbst verurteilt habe, weil ich glaubte, es ist die Konsequenz aus meinem Handeln. Aber weißt du was, wir können unser Handeln immer wieder überdenken und eine andere Richtung beisteuern. Denn genau das würden für unsere Kinder, unsere Familie und Freunde tun. Wir würden ihnen helfen, den richtigen Weg zu finden und wir würden sie auch dann bedingungslos lieben wenn sie einen Fehler machen. Ich weiß, ich bin noch lange nicht am Ende meiner persönlichen Reise angekommen aber ich habe in den letzten zwei Monaten Meilen zurrück gelegt. Ich bin dankbar für meinen getroffenen Herzensmenschen in der Zeit, der mir soviel gelehrt hat, ohne es vielleicht selbst gemerkt zu haben. Dieser Menach wird ewig einen Platz in meinem Herzen haben.
Der Abschied aus Malaysia war sehr schwer und gleichzeitig auch so wichtig für mich.

Was machen wir eigentlich in Bangkok?

Wir sind die nächsten drei Monate in Bangkok. Hier habe ich die Möglichkeit etwas von meinem inneren Glück weiter zu geben. Ich betreue einen kleinen Junge, der vor einigen Monaten seine Mutter verloren hat. Das Glück hat dieses Haus verlassen, der Schmerz hat es sich hier bequem gemacht und meine Aufgabe scheint so gigantisch groß zu sein. An manchen Stellen möchte ich aufgeben, verliere meine Geduld und dann sehe ich die kleinen Funken des Glücks wieder, ich sehe ein Lachen, ich sehe Erfolge und wünsche mir so sehr, ich kann hier ein Feuer entfachen, kann den Schmerz vertreiben und die Fröhlichkeit wieder einladen. ich weiß, ich gebe mein bestes hier und freue mich, dass ich helfen kann. Dadurch, dass wir versorgt sind und zumindest keine Gedanken um Morgen kreisen, kann ich all meine Energie und meine neu gewonnene Selbstliebe hier teilen. Ich stehe einem enschen gegenüber, der sich nicht mehr spürt und es vielleicht niemals getan hat und ich wünsche mir, ich kann ihn daran erinnern wie wundervoll das Leben ist und wie kraftvoll unsere Worte sein können. Wie wichtig es ist, die Konsequenzen für unsere Worte und unser Handeln zu erkennen, wie sehr wir Verantwortung haben für unsere Kinder. Vielleicht kann ich die Dinge verändern, vielleicht aber auch nicht. Denn wer nicht bereit dazu ist, der kann es nicht sehen und kann es nicht spüren. Traumabewältigung ist eines der größten Hürden in unserem Leben und manchmal verfallen wir einer Ohnmacht, die uns für Jahre lähmt. Ich wünsche mir, dass ich diese Ohnmacht hier lösen kann und einen Stein ins rollen bringe, der auf Neuanfang gestimmt ist.

Hast du gewusst, dass wir ohne Ersparnisse reisen?

Seit Oktober 2015 reisen wir schon ohne Ersparnisse und ohne festen Wohnsitz. Hier kannst du mehr über uns erfahren und uns aktiv aber auch passiv unterstützen.

Stephi
Alleinerziehend.Reisesüchtig.Freiheitsliebend.Alternativ.

11 Comments

  1. Hallo Steffi,lange gab es nix über Euch zu lesen und nun dieser Bericht hat mir nicht nur Gänsehaut pur gebracht sondern auch mir selber ins Gewissen geredet,fragen über fragen kamen bei mir auf..kann ich mich selber lieben?Wie viele Fehler habe ich im Leben schon gemacht und nix draus gelernt?Ich stehe tatsächlich vor einen Spiegel gerade und ich versuche mich Grad selber zu spiegeln es ist nicht einfach aber dieser wunderbare Bericht macht es mir vielleicht möglich auch mich lieben zu lernenDu hast mich mit deinen Bericht bereichert und sehr nachdenklich gemacht dafür möchte ich mich h bedanken.Übrigens habe ich mir auch eine Ukulele gekauft nachdem ich einige Videos von Jannik anschaute ,ich kann nicht wirklich spielen aber abschalten von all den Alltag die Töne erreichen mich und es wird von Woche zu Woche besser
    Dein Aufenhalt in Bangok ist ein sehr trauriger Angelegenheit hat mich sehr erschüttert ,plötzlich ist die Mama nicht mehr da ein Trauma für Sohn und Vater einfach nur schrecklich …ich glaube du wirst es hinbekommen und den beiden eine neue Welt eröffnen können .. ja daran glaube ich ,denn mit all deinen Erfahrungen die du auf deiner Endlos-Reise gemacht hast ,deiner Nächstenliebe und ganz besonders dein Bauchgefühl wirst du es hoffentlich hinbekommen.Ich glaube auch der Junge Mann wird von Jannik profitieren.

    (Ein bekanntes Sprichwort sagt:JEDER SCHRITT DEN MAN TUT,IST FÜR IRGEND ETWAS)

    DANKE FÜR DEIN BEITRAG liebe Grüsse aus Hamburg

    1. Danke dir sehr. Ich wünsche dir, dass meine Worte auch bei dir was bewirken denn es ist nie zu spät. Wir stehen jeden Tag eine Entscheidung entfernt von einem komplett anderen Leben. Fühl dich gedrückt.

  2. wie spannend und schön, immer wieder von dir zu lesen und dieses mal so einen herrlichen emotionalen und offenen artikel. steffi, ich vermisse dich sehr und würde idhc gerne ganz doll drücken. du bist so ein kalsse mensch und es wurde mal zeit, dass du dich selbst mehr liebst <3 ich habe einen flug gebucht, am 12. januar nach peru. aber teile von mir denken immer wieder, ob ich nciht lieber nach asien möchte. ich könnte mir auch so gut vorstellen, eine zeit mit dir zu verbringen…..und jannik natürlich! Mayla ist nun älter als Jannik damals,als ihr uns das erste mal besucht habt- oder genauso alt? wie die zeit vergeht und dennoch fühle ich mich dir sehr verbunden. ich drücke dich

    1. Liebe Nina,
      ich danke dir sehr für dein Feedback. Ja, du hast recht, es wurde an der Zeit, dass ich mich selbst mehr liebe und endlich habe ich das auch erkannt. Ich vermisse euch beiden auch und kann das mit dem verbunden sein nur u terstreichen. Es ist komisch aber wenn man soviele Prallelen hat was die Ansichten angeht, dann ist da dieses unsichtbare Band und es bleibt bestehen egal wie selten man die Möglichkeit hat, sich zu sehen oder zu sprechen. Über eine gemeinsame Zeit in Asien würde ich mich aehr freuen aber ich würde mich gwnauso für euch freuen wenn ihr die Reise nach Südamerika antretet. Auch weiss ich noch nicht genau wo wir sein werden im Januar. Denn Australien war bislang ja nur verachoben und der Rückflug im März existiert noch. Mal sehen was es bei uns wird. Gleichzeitig ist uns bleibt Malaysia unser Herzensland und auch eine Reiseauszeit könnte gut in Frage kommen. Halt mich bitte auf den laufenden wie es bei euch weiter geht. Ganz liebe Grüße aus Bangkok.

  3. Danke für diesen wunderbaren, berührenden, ehrlichen Blick in Deine Seele ♥ Deine Gedanken kommen mir sehr bekannt vor, aber du hast es geschafft, Worte dafür zu finden – und diese Worte strahlen eine unglaubliche Kraft aus. Danke und alles Gute für Deine (eure) nächsten Meilen! Ich freue mich drauf mitlesen zu dürfen.

    1. Danke dir sehr. Ja, Worte koennen so viel Kraft haben wenn man sie fühlt und ich bin unendlich dankbar dafuer, dies zu erleben. Ich wünsche dir auf deinen Weg auch alles Gute und Liebe dieser Welt.

  4. Liebe Steffi, so ein tiefer, ehrlicher Bericht von euch beiden. Tja, sich selbst lieben ist das schwerste im Leben, und wie die Wellen vom Meer often ebbt und flutet die Selbstliebe auch. Einfach nur zuhoeren und wirklich verstehen wenn andere Leute dir sagen wie toll du bist und es einfach dankbar annehmen als Kompliment. Reiseburnout ist was das ich sehr gut kenne vielleicht ist es einfach unser Need for change, ein bisserl Wurzeln schlagen, nicht mehr den Rucksack tragen und einfach wissen wo man am naechsten tag sein wird, tut der Seele gut und hilft oft zur Ruhe zu kommen. Lass uns bitte wissen wie es dir geht mit der Familie die so einen schlimmen Schicksalsschlag erlebten. Trauer muss sein und wir alle Trauern so verschieden, Euch beide im Haus zu haben hilft ohne Frage. Neue Energie, Warme und so viel LIEBE! Umarme euch unbekannter Weise, wir treffen uns ganz sicher einmal.

    1. Liebe Susi,
      Du hast so recht mit dem Beispiel der Gezeiten. Negative Worte saugen wir oft auf wie ein Schwamm, die positiven aber erreichen uns so schwer. Und so ist es leicht wieder in ein Tief zu fallen aber so schwer wieder in ein Hoch zu kommen. Ich danke dir swhr fuer dein Feedback und werde in jedem Fall über unsere Arbeit hier berichten.
      Ich drücke dich unbekannterweise zurueck und habe keinen Zweifel daran, dass wir uns mal ueber den Weg laufen.

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