Über uns

Wer wir sind

Aussteigerin mit Kind

Mein Name ist Stephanie und ich bin alleinerziehende Mutter eines kleinen Jungen, der es liebt die Welt mit all seinen Sinnen zu erfahren. Sowohl das Reisen als auch der Verzicht von Konsumgütern und experimentellen Einschränkungen der Ressourcenversorgung wie beispielsweise Strom oder Wasser bringen mich und meinen Sohn immer wieder bereichernd an unsere Grenzen. Von den positiven aber auch negativen Auswirkungen möchte ich auf dieser Seite berichten. Manchmal verirren sich auch Randthemen auf meinen Blog, weil sie mich einfach dazu verleiten, meinen Senf dazu zu geben. Ich bin weder Journalistin noch Autorin, aber ich habe eine Meinung und halte damit oft nicht hinterm Berg.

 

Reiselust

Einmal aus seinem Körper schlüpfen und die Welt durch fremde Augen sehen? Geht das überhaupt? Aber klar, man packe seinen Koffer und Kind ein und macht eine Reise. Reisen mit Kind bedeutet auch immer entschleunigen, fernab von Touristenschlangen, vielleicht auch mal Stunden am Gepäcklaufband verbringen,um die Neugierde des Kindes zu stillen. In diesen Momenten bleibt Zeit, seine Blickwinkel zu verändern und den Horizont zu erweitern.

Wie wir reisen

Total entschleunigt. Man stelle sich ein einundhalbjähriges Kind in New York vor. Große Häuser, Verkehrsstau auf allen Straßen, eilende Passanten zur nächsten Bahn und dazwischen einen kleinen Jungen. Staunender Blick nach oben, horchende Ohren zur Straße, greifende Hände zu den Passanten, rümpfende Nase zum Hot Dog Stand und ein Lächeln im Gesicht als die Verkäuferin am Straßenrand eine Erdbeere an ihn verschenkt.

Wie wir nicht reisen

Pauschalurlaub, Wellness- oder Sparurlaub, all inklusive oder teure Hotels meiden wir. Ich liebe das authentische Leben, wir zelten, couchsurfen oder backpacken low budget, weil wir es so wollen, weil es unseren Geist befreit und uns Abenteuer bereitet. Wir nutzen Fahrrad, Straßenbahn, Tuk Tuk und Tricycles als Fortbewegung. Wir essen an Garküchen, Straßenständen und vom und vorm Supermarkt. Wir verzichten auf Strom, fließendes Wasser und Badewanne. Und obwohl es immer wieder auch negative Emotionen mit den Erlebnissen gibt, überwiegen am Ende doch immer die Glücksmomente.

Der menschliche Kern wird geformt durch neue Erfahrungen.

Erfahre hier wie wir es schaffen, auch mit fast keinem Geld zu reisen und zu ueberleben.

 

 

33 Comments

  1. Schön, dass es diesen Blog gibt!
    Ich habe vor ein paar Jahren mal ein Buch veröffentlicht: „Bodensee genial günstig“ (der Schwabenführer!) – das ist noch im Buchhandel zu finden und könnte noch Anregungen geben.
    Schönen Gruß, Patrick

  2. Hallo Stephi,

    ich finde das, was ihr macht total grosartig. Wir habe alle so viel Komfrt, dass fliessendes Wasser selbstverständlich geworden ist. Ich kann mir sehr gut denken, dass es oft schwer ist, umso schöner, dass die glücklichen Momente überwiegen. Das zeigt, dass man fürs glücklich sein lkeinen Konsum oder Komfort braucht.

    Euch noch viele schöne Momente

    Michaela

  3. Sehr interessant und mutig was ihr macht. Familienblogs bzw reisen mit kind interessiert mich eigentlich null, aber deine Seite ist ganz anders und ich werde bestimmt öfter mal reinschauen. Eure Art zu reisen ähnelt unserer, wir würden wahrscheinlich auch keine pauschalreisen mehr machen.

  4. o.k. Sehr schön !! Lässt mich Zeit und Geld sparen….Danke dafür!!!! Leider kann ich das Spendenkonto nicht mehr finden?? Ich bin mit meinen Kids 11 und 6 Jahren ebenfalls auf der Reise

      1. Hallo Stephi,
        beeindruckend, wie mutig Du Dich mit Deinem Sohn auf Euer Reiseabenteuer eingelassen hast. Toll! Wünsche Euch viele schöne bleibende Eindrücke und immer hilfsbereite, inspirierende Menschen auf Eurem Weg! Alles Gute, Christina

  5. Huhu Jannik und Steffi!
    liebste Grüße aus dem fernen München!!!
    wir denken oft an euch und vermissen euch! Ab Januar sind wir wieder auf DER INSEL…Euer Carlos und Oskar und Helen und Roberto

    1. juhuuuuu………………. so schön von euch zu hören. Wann kommt ihr genau? Wir sind auch über Weihnachten und Neujahr da aber wissen aktuell noch nicht wie lange wir finanziell bleiben können. Ich hoffe aber sehr dass wir uns über den Weg laufen. Das wäre richtig toll wenn es zeitlich passt. Liebste Grüße aus dem fernen Melakka 🙂

  6. wow das gibts ja nicht!!!! wir kommen am 31.12. und bleiben 2 Monate:-)
    wo wir erstmal pennen ist noch unklar…die Insel ist wohl komplett ausgebucht…aber Melissa kümmert sich schon rührend!
    wir freuen uns riesig euch zu treffen!!!

    1. Oh ich freu mich so. Jannik hat sich gewuenscht, Weihnachten dort zu verbringen und wir schauen mal wie lange wir bleiben koennen aber ich denke, wir sehen uns auf jeden Fall. Falls ohr zufaellig an ein Taschenbuch a la Robinson Cruose oder Tom Sawer rankommt, waeren wir mehr als dankbar. Als Tausch haetten wir das Sams und die drri Fragezeichen Kids im Angebot

  7. wow steffi, dein blog kommt wie gerufen! bin auch ne mama mit 4jährigem sohn, die reisen will und asien als nächstes ziel hat! 🙂 du bist eine mutmacherin, danke für all die tollen berichte hier.

  8. Ich selber habe nicht einmal den Mut mich im Flieger zusetzen du hast allen Respekt verdient was du da machst ist nicht nur Mutig sondern für den kleinen Jannik ein ganz grosse Erfahrung er lernt sicherlich schnell, davon gehe ich aus. Hab den Blog vollkommen durchgelesen und finde ihn sehr interessant und spannend.Freue mich über neue Beiträge wie es Euch ergeht und was ihr so macht .WünscheEuch weiterhin eine gute Reise in diesen Sinne liebe grüsse aus Hamburg

  9. Ich finde es auch total spannend was ihr erlebt und wie ihr reist.
    Wir sind auch gerade ohne viel Geld in Thailand unterwegs und ich merke, wie schwierig es ist. Vorher waren wir noch in Australien aber da war es noch schwieriger… Ich habe deinen Blog als Inspiration gelesen als ich noch in Deutschland war. Ich finde es toll, dass ihr so schöne Erfahrungen macht.
    Vielleicht probiere ich es in ein paar Jahren nochmal mit einem etwas älteren Kind aber für mich war es nicht möglich, so zu reisen.
    Ich denke von deiner Einstellung kann ich noch eine Menge lernen, aber für uns ist es erstmal zu Ende. Ich nehme ein paar schöne Erinnerungen mit aber auch jede Menge Enttäuschunen, Wut und auch Trauer, Stoff zum Nachdenken mit zurück.

    Deinen Blog werde ich weiter lesen!
    Alles liebe!

  10. wow..ich bin geflasht.
    es war immer ein kleiner, feiner Wunschgedanke mit 2 Jungs.
    Du zeigst mir mit deinem Blog das es geht ..mich würde nur interessieren, wie es mit dem Geld verdienen unterwegs aussieht. das ist mein größter Hacken bis jetzt. Denn in meinen jetzigen Job unterwegs arbeiten geht schlecht.

    1. Liebe Charlotte,
      Wenn dir unterwegs das Geld ausgeht, wird man kreativ im wahrsten Sinne des Wortes. Ich verkaufe unterwegs Macrameschmuck, das ist eine Knüpftechnik und es klappt mal gut und mal weniger gut. Aber überleben koennen wir immer damit irgendwie. Um etwas flexibler reisen zu können habe ich vor einigen Monaten einen Onlineversand eingerichtet, du kannst gernmal auf der Ueber mich Seite nach schauen. Mein Ziel ist es über kurz oder lang von dem Straßenverkauf weg zu kommen und mehr Auftragsarbeiten und Onlineverkauf zu haben. Ich bin mir sicher, in dir schlummern auch längst vergessene Talente.
      Ganz liebe Grüße

  11. Hey Steffi,wie geht es Euch.Habe leider keine eMail Adresse con Dir für private Nachrichten gefunden.Wir denken oft an die tolle Zeit im Friends und auch die restlichen Ziele in Thailand.Melde Dich mal.Habe auch interessante News zum Thema Krankenversicherung.Wo seid Ihr aktuell?
    Lg von Björn,Susann und den beiden Jungs Noa u Samiel

  12. Hi Stephanie Wow, ich wollte dir einfach nur sagen ich finds absolut GENIAL was du machst! Einfach nur cool, nach deinem Wunsch zu leben :-))) Es macht frei und man braucht automatisch weniger Konsumgüter, weil man einfach glücklich ist. Du bringst deinem Kind das Beste bei was es gibt auf der Welt: Das Leben selber, glücklich und selbstbestimmt zu leben Alles gute euch weiterhin!

    1. Danke dir für deinen so lieben Kommentar. Ja, ich gebe dir total recht. Auf einmal braucht es fast gar nichts mehr zum Leben und plötzlich bekommen die wirkliche wichtigen Dinge im Leben auch endlich wieder die Beachtung.
      Liebe Grüße aus Asien

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