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Was braucht ein Kind, um glücklich zu sein

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Was braucht ein Kind, um glücklich zu sein

Was braucht ein Kind, um glücklich zu sein?

Ich bin kürzlich auf den Kinder-Gesundheitskongress aufmerksam geworden, dessen Blog mal eine offene Frage stellte. Was braucht ein Kind, um glücklich zu sein? Eine Frage, die immer wieder heiß diskutiert wird und wo die Meinungen weit auseinander gehen. Während in einigen Ländern die Bildung als das höchste Gut angesehen wir, ist es in anderen Ländern der Konsum und in wieder anderen das Essen oder der gesellschaftliche Status. Beschäftigt man sich mit Religionen, kommt man vielleicht zu dem Entschluss, dass es die Gemeinschaft oder das Beten ist, das Kinder glücklich macht. Also, was braucht ein Kind, um glücklich zu sein?

Was bedeutet es glücklich zu sein

Ich möchte zunächst einmal die Notwendigkeit von Glück aufzeigen. Es ist egal, wo wir uns bewegen, wir werden stets verschiedene Antworten auf die Frage erhalten, weil es die Umstände immer zu definieren gilt. Ein bettelndes Waisenkind wünscht sich eine Unterkunft und ein Millionärskind den roten Rubin für die Edelsteinsammlung. Ein hungerndes Kind wünscht sich ein Stück Brot und ein wütendes Kind im Supermarkt das Überaschungsei an der Kasse. Du siehst also, die äußeren Umstände bestimmen unsere Definition von Glück, die dadurch so vielfältig sein kann. Was aber immer gleich bleibt, ist dass wir das Gefühl von Glück zum Leben brauchen, um weiter zu gehen, weiter zu atmen und unsere Ziele zu verfolgen. Glück macht uns zu Menschen. Kinder sind mit so vielen kleinen Dingen glücklich und zufrieden, aber mit dem Alter verlernen wir einfach die kleinen Dinge zu sehen und das Glück in ihnen zu suchen.

Die Frage: Was braucht ein Kind, um glücklich zu sein?

Die Antwort ist mit einem Satz gegeben. Ein Kind braucht Essen, es braucht Trinken und es braucht Liebe und Wertschätzung.

Das ist ja super einfach. Cola, Eis und Fast Food und ab und zu einen Schulterklopfer und ich habe ein glückliches Kind? Ja, so könnte es tatsächlich laufen und es mag auch Fälle geben, wo es so gelebt wird aber ist das auch besonders weitsichtig? Als Eltern haben wir eine Verantwortung unseren Sprösslingen gegenüber und das bedeutet nunmal auch Entscheidungen zu treffen, die sie nicht beeinflussen können. Dazu gehört eine gesunde Ernährung, Respekt und Anerkennung, ganz viel Liebe und eine Kommunikation auf Augenhöhe mit liebevoller Konsequenz.

Was bedeutet das im Alltag?

Was braucht ein Kind, um glücklich zu sein? Es braucht mich, es braucht die Gewissheit, dass es genauso wie es ist perfekt ist und es braucht den Raum zum wachsen.

Wie kann ich mein Kind dabei unterstützen? Indem ich es liebe und seinen Körper und Geist nicht mit Dingen belaste,die ihm schaden könnten. Ich gebe ihm das zu essen und zu trinken, was ihm die richtige Energie dafür gibt, sein komplexes Leben zu meistern und darin zu wachsen. Ich halte seine Hand, wenn es erforderlich ist und ich lasse los, wenn sie nicht mehr gebraucht wird.

Gibt es eine Antwort?

Ob ich nun eine Antwort auf die Frage “Was braucht ein Kind, um glücklich zu sein” liefere, weiss ich nicht aber ich liefere zumindest mein persönliches Statement. Und das lautet, Kinder brauchen verdammt wenig, um glücklich zu sein. Warum das so ist? Weil sie noch in der Lage sind, sich an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen, weil sie von Natur aus bescheiden sind. Für sie sind alle Dinge großartig, die sie noch erkunden wollen. Die Wellen am Strand, der Schmetterling auf der Blume, die Baustelle an der Kreuzung oder einfach nur eine vorbeiziehende Wolke. Mit dem Alter steigen die Ansprüche und das nicht, weil es aus ihnen heraus kommt, sondern weil es die Gesellschaft so formt.

Was braucht ein Kind,um glücklichzu sein? Computerspiele, Fernseher, Smartphones, Fast Food, Zucker, alles Dinge, die deinem Kind nicht helfen glücklich zu sein. Weil sie dein Kind krank und abhängig machen können. Mein Sohn ist der beste Beweis dafür, dass die Kraft der Natur, der Ernährung und der positiven Gedanken eine Krankheit auch heilen kann.

Hier findest du weitere Antworten auf die Frage, was braucht ein Kind, um glücklich zu sein

Mich interssiert auch deine Meinung. Was denkst du? Gibt es eine Formel oder eine allgemeingültige Frage zum Thema Glück? Was braucht ein ind um glücklich zu sein? Und wie kannst du es dabei unterstützen? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar.

Stephi
Alleinerziehend.Reisesüchtig.Freiheitsliebend.Alternativ.

5 Comments

  1. Liebe Steffi,
    Dein Beitrag zeigt, dass Du ein großes Herz hast, Dein Kind wirklich liebst. und Dir viele Gedanken gemacht hast.
    Danke dafür, dass Du dies teilst!
    Im Sinne einer Ergänzung Deiner Liste möchte ich den für uns (Familie mit 5 Kindern) wichtigsten Punkt nennen: die Ebene der Energien. Unsere Kinder sind nämlich – wenn alles frei ist – die glücklichsten Kinder der Welt… nur: wenn irgendwelche Energien blockiert sind oder quer schießen… dann geht es bei uns so lange hoch her, teilweise mit unerträglichem Geschrei. bis die “Luft” wieder rein ist.
    Einen ziemlich tiefgründigen Artikel zu diesem Thema habe ich auf unserem Blog veröffentlicht: http://zentrum-des-neuen-seins.de/kinder-der-neuen-zeit-und-wie-sie-unser-leben-veraendern – ich hoffe, er ist für Dich inspirierend.
    Ganz herzliche Grüße und die besten Wünsche an Euch beide
    Michael

  2. sehr toll und ausführlich geschrieben klasse Beitrag .Ich persönlich kann nur zustimmen das kleine Dinge Kinder glücklich machen ,ich arbeite in einer Kita und sehe es tagtäglich selbst wenn sie den Tisch eindecken sind sie glücklich .Ich wünsche dir und dein Sohn alles glück der Welt und freue mich nun schon auf deinen nächsten Beitrag .
    liebe grüsse aus Hamburg

  3. Hallo Stephi, vielen Dank für Deinen tollen Artikel – und dass Du damit bei unserer Glücksknirps-Aktion mitgemacht hast! 😉 Ich gebe Dir Recht, dass mit dem Alter die Ansprüche steigen – aber von außen vorgegeben, nicht von innen kommend. Es wäre schön, wenn wir das verhindern könnten! Viele Grüße, Christian

    1. Ja, es hat mir Gefallen, mal eine andere Blogparade zu bedienen und damit ein mir wichtiges Thema anzuschneiden. Und das mit den äußeren Vorgaben stimmt auch im vollen Umfang. Es passiert dann,wenn wir uns den gesellschaftlichen Zwängen unterwerfen und uns anpassen,um Status und Ansehen anzupassen.

  4. Die meisten Menschen dort haben wir als nett kennengelernt.

    Jedoch haben wir Unterschiede bemerkt, je nachdem wo man ihnen begegnet.
    In der Hauptstadt waren einige Einheimische schon recht – wie drücke ich es am besten aus –
    verbissen aufdringlich. Abseits der Touristen-Hochbirgen gab esdann ein komplett verschiedenes Bild.
    Gastfreundlich und schon nahezu schüchtern.Auf jeden Fall muss man in den Orten keine
    Sorge haben beraubt zu werden.

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