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Auf dem Landweg nach Laos, weiter gehts

Stephi14 comments1436 views
Auf dem Landweg nach Laos

Auf dem Landweg nach Laos und andere Schwierigkeiten

Der Abschied aus der Sahai Nan Farm fällt uns wirklich schwer. Drei Wochen an einem Ort ist für Jannik und mich der bislang längste Aufenthalt, da baut man schon mal eine tiefere Bindung auf. Betrübt und bepackt schlendern wir den Schotterweg runter auf den Weg zur Ortschaft Thung Chang, wo wir den Bus zur Grenze nach Laos nehmen wollen. Es dauert keine fünf Minuten als ein Motorrad anhält und uns bis zur Hauptstraße mitnimmt. Das erspart uns schon mal die ersten zwei Kilometer Fußmarsch. Auch an der Hauptstraße geht es relativ schnell und ein Motorrad hält und bringt uns bis zum Fotoshop, wo wir noch dringend die Passbilder für das Visa in Arrival nach Laos machen müssen. Soweit so gut, weiter gehts, eine Familie winkt uns rein, reicht uns Kekse und Wasser und feiert mich und Jannik als Superhelden. Sie möchten uns zum Bus fahren und ihren Teil zu unserem nächsten Abenteuer dadurch beitragen. Als Reiseproviant bekommt Jannik noch einige Kekse und eine Flasche Wasser zugesteckt. Das ist Thailand, ich werde es vermissen.

Laos
Weiter gehts……

Auf dem Landweg nach Laos und wo geht es bitte zum Geldautomaten?

An der Haltestelle müssen wir etwa eine Stunde auf unseren Bus warten und der Restaurantbesitzer will uns zu einem Mittagessen ermutigen, er weiß schließlich nichts von den Keksen in unseren Bäuchen. Ich lehne dankend und lächelnd ab. 10 Minuten später steht eine Tüte mit gekochten Reis und Gemüse neben uns, ein Geschenk des Hauses und auch die Obsthändlerin packt noch ein paar Bananen und Mandarinen obendrauf. Die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft ist einfach unbeschreiblich. Ich schaue mich noch schnell nach einem Geldautomaten um aber nichts zu sehen, macht nichts denke ich, man hat mir gesagt am Grenzübergang gäbe es Bankautomaten. Das jedoch war ein Irrtum und so stehe ich zwei Stunden später mit umgerechnet drei Euro an der Grenze zu Laos und die einzigen beiden Bankautomaten akzeptieren meine EC- Karte nicht. Voran komme ich nicht und zurück auch nicht, und egal wie, ich brauche eine Lösung. Ich spreche mit dem Grenzbeamten in Huai Kon und erkläre ihm meine Misere. Er überlegt kurz, telefoniert und drei Minuten später steht ein Motorradtaxi vor uns. Er gibt der Dame Geld und erklärt mir, dass sie uns zu einem Geldautomaten fährt. Ich bin unendlich dankbar dafür und tatsächlich bekomme ich an dem Automaten Geld auch wenn nur begrenzt, reicht es für das Visum und vielleicht zwei oder drei Nächte denke ich. Ich will ihm das Geld zurück geben aber er nimmt nicht an. Danke Thailand!

Mit dem Bus nach Laos
Das Warten verbringt Jannik oft mit Freude

Visa-on-Arrival auf dem Landweg nach Laos

Nachdem wir alle Formulare ausgefüllt haben, brav unsere Visagebühr von 1400 Baht pro Person bezahlen, gibt es dann den Stempel für das Visum für 30 Tage nach Laos und wir gehen zu Fuß über die Grenze. “Sabeidee” tönt es uns freundlich entgegen und jetzt realisiert auch Jannik, wir sind in Laos. Die Grenzbeamten schießen noch schnell ein paar Fotos von dem kleinen blonden Jungen und weiter geht es. Einen Minibus möchte ich nicht nutzen, denn unser Geld ist sehr begrenzt und so spazieren wir etwa zwei Kilometer bis wir das erste Guestehouse in Muang Ngeun erreichen. Jannik versucht grad zu verarbeiten wie das alles denn nun genau mit dem Grenzübergang ist. Warum es keine Mauer gibt und eine Schranke kann doch keine Grenze sein und kann man eigentlich auch mit einem Fuss in Laos und dem anderen in Thailand sein? Ich liebe diese Art von Fragen und wenn es nach mir geht, könnte ich noch den ganzen Tag so rum spazieren und Fragen beantworten. Ich habe grad die verrückte Idee, Laos zu Fuss zu bereisen, Jannik findet die Idee nicht so aufregend wie ich. Schade. Der Hunger schleicht sich ein und ich bin sehr dankbar für das gespendete Essen der vielen Thais. Auf der Suche nach einem Bankautomaten geraten wir auch hier mit der EC Karte an unsere Grenzen und so langsam realisiere ich, wir befinden uns in einem kleinen Schlamassel. Wir müssen raus aus dem kleinen Ort. Aber zum weiterreisen ist es nun zu spät, zum uebernachten und morgen weiter reisen fehlt uns das Geld. Ich spreche mit der Guestehouse Besitzerin und sie zahlt mir 200 Baht zurück damit wir am frühen Morgen mit dem Bus weiter können. Ich bin froh, dass ich die thailändischen Baht hier noch nutzen kann und sehr dankbar für die Hilfsbereit aus Laos.

Geldautomat
Endlich Bargeld und ein wohlverdientes Ausnahmeeis für Jannik

Mit dem Bus nach Hongsa

Früh morgens laufen wir dann Richtung Busstation und treffen eine Familie, die wir an einem vorabendlichen Spaziergang schon trafen. Sie stecken Jannik ein paar Kekse zu und du kannst dir sicher das Funkeln in seinen Augen vorstellen, nun neben dem vielen Obst der Thais vom Vortag auch endlich etwas “essbares” bekommen zu haben 😉 Nach etwa zwei Kilometern erreichen wir die Busstation und sind mittendrin, werden bestaunt und fotografiert. Englisch hilft uns hier nicht viel weiter ehe ein Pärchen mit guten Englisch Kenntnissen die Busstation erreicht. Nachdem wir unser Problem mit dem Geld schildern, versammelt sich eine Traube Einheimischer um uns und alle wollen helfen. Das Ziel mit 200 Baht zum nächstgrößeren Ort und einen Geldautomaten finden. Der Busfahrer schlägt uns Hongsa vor, erfragt telefonisch so gar bei der Bank nach der Kartenkompatibilität und nimmt nur die Hälfte für die Strecke. Und auch wenn ich jetzt kein Geld mehr in der Tasche habe, bin ich zuversichtig und dankbar für die viele Hilfe, die Jannik und mir schon in den letzten 15 Stunden in Laos begegnet ist.

Laos
Und wo jetzt lang?

 

Hongsa, ein kleiner verschlafener Ort mit viel Charme

Ich gestehe, ohne meine Geldnot hätte ich vermutlich nie angehalten und so fügen sich eben doch immer die Gegebenheiten und Umstände zu einem tollen Erlebnis. Nachdem ich Bargeld habe, auch wenn das in der Bank nicht geklappt hat, dafür aber begrenzt am Geldautomaten, bin ich endlich entspannt und schaue mich nach Guestehouses um. Jannik hat sich schon längst für eines entschieden, während ich noch versuche den Preis auszuhandeln. Eigentlich ist es viel zu teuer für unser Budget aber nachdem ich die Besitzerin zumindest auf 80.000 Kip runter handeln konnte und Janniks traurige Augen sehe, erfülle ich ihm seinen Wunsch. Immerhin hat er hier alles, was er braucht, ein Dreirad und ein Fahrrad, Bälle und andere Kinder. Der Markt liegt auch gleich gegenüber und manchmal muss ich auch nachgeben, das macht Jannik zu einem gleichwertigen Reise Partner und wenn ich bedenke auf wieviele Dinge er jeden Tag zu verzichten lernt, hat er sich in paar Tage in diesem schönen Guesthaus auch verdient. Hongsa ist klein und überschaubar, es gibt zwei Schulen, einen Marktplatz, jede Menge toller Restaurants und ganz besonders viele freundliche Menschen. Was mir in Laos ganz besonders gut gefällt ist, dass wir immer sofort mittendrin im Geschehen sind, die Laoten sind besonders offen, die Kinder sehr neugierig und kennen keine Scheu. Jeder kommt sofort auf Jannik zu, bietet den Ball oder das Fahrrad an, am Nachmittag sind wir oft auf dem Bolzplatz an der Schule und kicken gemeinsam mit den Kindern oder Jannik rennt einfach nur mit ihnen um die Wette. In Hongsa ist eine ganz besondere Stimmung und auch wenn es touristisch wohl nichts ausser einem Elefanten trekking, welches ich nicht nutzen möchte, zu bieten hat, bin ich froh ganze vier Tage hier gewesen zu sein.

Nächster Halt ist Sayabouri

Auf der Strecke nach Luang Prabang machen wir Halt in Sayabouri und da ich wieder einmal merke, dass ich nicht reisefest bin und die Strecke für mich ein großes Maß an Selbstbeherrschung darstellt, entscheide ich mich in Sayabouri spontan dazu, ein Nacht Stop zu machen. Ich fühle mich nicht gut und Jannik wirkt auch etwas schlapp, er klagt über Bauchweh und ist mit meiner Entscheidung sehr zufrieden. Ich verzichte auf das Tuk Tuk in die Ortschaft rein und wir marschieren einfach los. Ich lasse mich auf Janniks Deal ein, das erste Guesthaus zu nehmen. Oh je, das sieht aber alt aus, denk ich noch als wir den kleinen Hügel hoch laufen. Oben angekommen hat der Besitzer grad eine Rettungsaktion für die Fische des überlaufenden Teiches gestartet und Jannik unterstützt ihn sofort während sein Sohn mir das fast auseinander fallende Zimmer zeigt. Ich halte inne und überlege wie ich Jannik jetzt erkläre dass wir woanders hin müssen, als er mir rüber ruft “Mama, können wir nicht länger als bis morgen bleiben, das ist soooo schön hier”……” ähm……NEIN” rufe ich ihm zu und finde mich mit dem Gedanken ab. Die Preisverhandlungen sind dafür recht easy hier und aus den geforderten 50.000 Kip werden am Ende 25.000 Kip. Ich handel wirklich nicht gerne aber manchmal gehört es dazu. Nachdem nun alle Fische zurück im Teich sind, landen wir am späten Nachmittag in einer gemütlichen Bierbar mit einer noch gemütlicheren Stimmung. In Laos ist es üblich nach Feierabend gemeinsam mit Freunden und Familie auf den Feierabend anzustoßen und man trinkt das einzig wahre Laobeer, welches jedoch ein wenig Kopfschmerzen bereitet. Per Anhalter geht es dann zurrück zu unserem Zimmer. Dank meiner zwei Flaschen Laobeer mache ich mir auch keine Gedanken mehr ob uns Nachts die Decke auf den Kopf fällt. Jannik wacht die Nacht ein paar Mal auf, weil er glaubt, es lägen noch Fische aus der Rettungsaktion auf der Wiese. Ich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, versuche seine Sorge aber dennoch Ernst zu nehmen. Wir verlassen früh das Zimmer und nehmen den Localbus nach Luang Prabang und erleben neben tollen einheimischen Reisenden hier auch noch eine tolle Natur, vorbeiziehende Bergdörfer und nehmen teil am Kollektiv-Pinkeln am Straßenrand. Ich freue mich schon sehr darauf die ehemalige Königsstadt zu erkunden……

Wissenswertes zum Grenzübergang

Wer auf dem Landweg nach Laos einer ist, der benötigt nicht viel

  • Einen noch sechs Monate gültigen Reisepass
  • Zwei Passbilder
  • Einen ausgefüllten Antrag (an der Grenze erhältlich)
  • 30 $ Visagebühr, wahlweise auch in Baht oder Kip bezahlt werden
  • Das Visum wird für 30 Tage ausgestellt
  • Eine Verlängerung ist mit 30.000 Kip pro Tag extrem kostspielig
  • Ein freundliches Lächeln hilft auch ungemein
Stephi
Alleinerziehend.Reisesüchtig.Freiheitsliebend.Alternativ.

14 Comments

  1. Es ist immer wieder schön zu lesen wie groß die Hilfsbereitschaft insbes. in Asien ist. Je ärmer die Menschen desto größer das Herz!Bin gespannt auf Luang Prabang. Drück euch!

    1. Ja, es ist tatsächlich so und es wird nie eine Gegenleistung erwartet. Alles, was hier passiert, kommt wirklich vom Herzen, kein Zwang, kein Muss und vor allem keine Einstellung ä la was hab ich davon? Geben ist ja bekanntlich Seeliger als nehmen. Es berührt mich immer sehr, das zu erleben und die Freude, die diese Menschen haben, sich einzubringen, wo sie können, ist unbeschreiblich. Hier geht es einfach uim so viel mehr als Profit und Materielle Werte.

      1. Können Sie sich eigentlich noch ruhigen Gewissens im Spiegel ansehen? Sich bei Menschen durchzuschnorren, die in ihrem ganzen Leben nicht soviel verdienen wie ein Westeuropäer in ein paar Monaten, nur um ihr egoistisches Leben zu führen? Und das auch noch dem KInd vorzuführen halte ich für total verantwortungslos.

        1. Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Kommentar frei schalte. Aber genau die Einstellung ihrerseits macht diesen Planeten zu einem unfreundlichen Planeten. Durchschnorren ist ein Wort, welches sich in der Industrialisierung geprägt hat denn hier kennt man ein solches Wort nicht. Hier geht es um Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft und was mein Kind davon mitnimmt, ist zu allen nett zu sein und niemals Vorurteile zu haben. Außerdem teilt er alles was er hat, das finde ich irgendwie so rein gar nicht egoistsich. Und wenn ich mich dazu entscheide arm zu sein und nicht dem System zu folgen, bedeutet das Hilfe von anderen Menschen anzunehmen und genau das eröffnet mir ein Leben ohne Scheuklappen und die Schönheit und Magie des Zusammenseins ganz neu zu entdecken. Vor einigen Tagen waren wir beim Almosengang, haben übrigens auch was gegeben 😉 , und die Ärmsten der Armen gesehen, die wie selbstverständlich ihr letztes Essen an die Mönche verteilt haben. Warum? Sind die Mönche auch egoistisch, weil sie jeden Morgen um Nahrung bitten? Sie haben sich ja schließlich dazu entschieden und könnten doch auch eine Brotjob nachgehen. Jeder bringt sich da ein, wo er sich wohl fühlt. Mir ist bewusst, dass jeder eine andere Auffassung vom Leben hat und es steht jedem frei, diese zu leben oder eben dem System treu zu bleiben und das als seinen ganz eigenen Traum zu definieren. Dass mein Sohn aber bereits mit 5 Jahren weniger Vorurteile hat als der Durchschnittsbürger, jegliche Gesellschaftsschichten und bereit ist alles zu teilen was er hat, zeigt mir dass ich wohl doch nicht alles falsch mache. Ich habe Jahre lang anderen Menschen aus der ganzen Welt eine Unterkunft und Essen gegeben und bringe mich auf Reisen dort ein wo ich gebraucht werde. Das alleine hat für mich nichts mit “durchschnorren” zu tun

        2. OHA,
          Stephanie ist eine der hilfsbereitesten Menschen, die ich je kennen gelernt habe. Ich hatte während einer Europareise auch kein Geld und ich durfte zwei Wochen bei ihr sein, wir haben gemeinsam gegessen, Ausflüge unternommen und mit ihrem Sohn gespielt. Ich habe mich nie als eine Schnorrerin empfunden, weil sie mir niemals einen Moment das Gefühl gegeben hat. Ich war ihr Gast und wurde auch als solcher behandelt. Übrigens ist es in vielen Kulturkreisen gar eine Beleidigung, Geld als Gegenleistung anzubieten. Dass ihr jetzt soviel geholfen wird, ist das Produkt ihrer ganz eigenen Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft. Ich hoffe sehr, dass die beiden noch ganz viel Hilfe weltweit erfahren.
          Liebste Grüße von Hannah

        3. Also. ….ich finde den Beitrag jetzt nicht sehr höflich. …
          Die Menschen da drüben entscheiden doch selbst ob sie hilfsbereit sein wollen oder nicht.
          Das lustige ist, dass es hier in Deutschland/EU auch die Menschen sind, die so gut wie nichts haben, am meisten geben!
          Ich finde es ist alles noch im “Rahmen”.
          Ich selber würde mir die Reise mit Kind nicht trauen, …..aber wahrscheinlich auch nicht ohne Kind.

          Ich hoffe ihr werdet noch viele Erfahrungen sammeln können und lasst euch nicht von Neider unterkriegen.
          Die negativen Erfahrungen werden aber wohl nicht ausbleiben bei so einer langen Reise!LG

        4. Ich bin erstaunt wie ignorant manche Menschen sein können. Aber vielleicht ist womabIn noch nie auf Reisen gewesen bzw. nie auf solche Art und Weise. Es scheint sich mehr um Pauschalurlaube zu handeln?! Ich bin als Kind mit meinen Eltern viel gereist und habe dadurch viele Einblicke in unterschiedliche Kultur -und Religionskreise bekommen dürfen. Das hat mich als Mensch geprägt und mich zu einem weltoffenen und menschenfreundlichen Wesen erzogen. Geben und Nehmen halten sich in meinem Leben auf unterschiedlichste Weise die Waage. Und das ist bei Steffi genauso. Auf der organicfarm in Thailand hat sie gearbeitet und trotzdem für “Unterkunft” bezahlt. Es ist eine absolute Frechheit und Dummheit sie als Schnorrerin zu bezeichnen. Es wäre schön wenn unsere Welt sich mal wieder darauf besinnen würde, Anderssein bzw. Andersleben nicht vor zu verurteilen sondern als Bereicherung unseres vielfältigen Lebens zu sehen. Vielleicht sogar als Chance etwas zu verändern, Positives zu bewirken, einen notwendigen Wandel einzuleiten, damit das Zusammenleben auf diesem Planeten ohne Hass, Kriege und unerträglichen Materialismus möglich wird.

  2. Liebe Stephie, ich war mit meiner Tochter nun einige Wochen in Thailand (Bericht folgt) und es war genau diese Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit die mein Herz wieder geöffnet haben. Diese Menschen haben wenig aber sie teilen und sind warmherzig. Als ich mich schweren Herzens wieder auf den Weg nach Europa gemacht habe, geriet ich in einen Kulturschock, nur im umgekehrten Sinne. Es ist kalt hier und ich meine damit nicht nur das Wetter. Materialismus und Egoismus stehen hier leider an oberster Stelle und genau das will ich meinem Kind nicht mitgeben. Ich will nicht, dass sich mein Kind als Schnorrer fühlt, wenn sie etwas annimmt. Wie krank ist unsere westliche Welt eigentlich geworden? Solche unqualifizierten Kommentare machen mich traurig und krank weil sie genau unsere Gesellschaft widerspiegeln. Gehe deinen Weg Stephie und zeige Jannik die Welt in der zwischenmenschlichkeit noch an erster Stelle steht.

  3. Guten Morgen,möchte mich ersteinmal für den Lesestoff bedanken es ist immer wieder schön hier zu lesen ,dennoch möchte ich auf ein Kommentar eingehen!

    womabln
    6. Dezember 2015 at 00:25
    Können Sie sich eigentlich noch ruhigen Gewissens im Spiegel ansehen? Sich bei Menschen durchzuschnorren, die in ihrem ganzen Leben nicht soviel verdienen wie ein Westeuropäer in ein paar Monaten, nur um ihr egoistisches Leben zu führen? Und das auch noch dem KInd vorzuführen halte ich für total verantwortungslos.

    Ich kenne Stephi die frage ob sie sich im Spiegel noch ansehen kann?
    Ja das kann sie ,Sie ist eine der hilfsbereitesten Frauen, die ich kenne, jeder der in Not ist findet bei Ihr Hilfe. Als sie in Deutschland noch lebte, ging sie in der Weihnachtszeit das Fest der Liebe mit ihren kleinen Sohn in die Stadt und verschenkte an Obdachlose kleine Geschenke. Sie fuhr Kilometer weit um Kleidung für Obdachlose zu besorgen damit sie nicht frieren. Sie bot trotz kleinen Wohnraum Menschen in aller Welt einen Schlafplatz an, sie kaufte Lebensmittel und gab es Hilfsbedürftigte. Es gibt noch soviel über sie zu erzählen” womabln” aber eines ist sicher, sie kann mit ruhigen Gewissen noch im Spiegel schauen!
    Ich erinnere mich an einen Beitrag mit den kleinwüchsigen Musiker in Peking, den Stephi ihr ganzes Geld, dass sie bei sich trug gab und der kleine Jannik genau das tat was andere Jungen in seinen Alter nicht tun würden, er gab seine ganzen Kekse, die er hatte den Jungen des Musikers der auch kleinwüchsig war. Was ich dazu sagen wollte, es ist nicht Verantwortungslos sein Kind zu zeigen was GEBEN und Nehmen ist, was Reich und Arm bedeutet.
    Um nun aber zum Schluß zu kommen, es ist keineswegs egoistisch etwas anzunehmen was man Nächstenliebe nennt, diese Menschen, die dort ihr Geld sehr hart verdienen müssen, geben aus Liebe und tun es gerne ,es wäre eine Beleidigung für sie Geld anzunehmen.!!!
    Das Wort “schnorren” passt deshalb nicht wirklich zu Stephi.

    Liebe Stephi ich finde es gut das du auch Beiträge die negativ sind hier rein stellst und uns damit konfrontierst,dass zeichnet Dich einer guten Bloggerin aus.Ich wünsche Dir noch weiterhin ganz viele schöne Momente und uns Leser ganz viel spannende Geschichten.
    Lieben gruss an little Jannik

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