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Sommerurlaub 2015

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Wo soll es hingehen?

Da habe ich es schon wieder getan, ich nehme an einer Blogparade von Burkhard´s reisebett-test.de teil. Diesmal ganz unkompliziert und ohne Fragen, aber natürlich ein Thema und das lautet “Sommerurlaub 2015”. Was ist geplant, wo geht es hin und was nehmen wir mit? Was soll ich sagen? Der Sommer naht, ich wälze Kataloge, suche mir die tollsten und größten Luxushotels mit all inklusiv und Kinderclub raus. Nein, nicht wirklich, das bin nicht ich. Klar ist, das Budget ist klein, denn nach dem Sommer ist bekanntlich auch vor dem Winter und da geht es wie immer in die Ferne, um noch Sonne abzukriegen. Also bleibe ich einfach in heimischen Gebieten, es sei denn, ich schlage noch kurzfristig ein Schnäppchen.

Ganz ehrlich, ich finde Pläne schmieden toll, aufregend und spannend, aber wer weiß denn bitte heute schon wie das Wetter übermorgen wird und was ist, wenn ich nach Marokko fliege und der Sandsturm über uns herein bricht oder wir in Hamburg bleiben und es kommt eine Jahrhundertflut? Ich liebe die Flexibilität, packe grundsätzlich frühestens einen Tag vorher und nehme jede noch so kleinste Stolperfalle mit. Warum? Ist doch klar, weil ich in den seltensten Fällen voraus plane und diese tollen kleinen Geschichten liebe, die ich später zu erzählen habe.

Ich finde, Urlaub im Sommer ist irgendwie immer teurer als im Winter und so entscheide ich spontan wo es hingeht. Bei guten deutschen Wetter schnapp ich mir das Rad und Zelt und fahre einfach drauf los. Bei schlechtem Wetter, verlasse ich das Land, vermutlich geht es dann in den Süden Spaniens, um von dort aus mit der Fähre nach Marokko rüber zu setzen. Mein Sohn träumt von einem Ritt auf einem Wüstenschiff und der Gedanke auf einem Kamel durch die Wüste zu ziehen und von Märchen aus 1000 und einer Nacht zu erzählen, lässt in mir die Sehnsucht aufkommen. Vielleicht geht es aber auch nach Griechenland auf eine der tollen kleinen Inseln, die man auf vielen Postern findet, mit ihren weißen Häusern auf Hügeln und saphirblauen Wasser oder es geht an den Bosperus, wo sich Asien und Europa die Hand reichen, vielleicht aber auch nach Sizilien, wo es die schönsten europäischen Strände geben soll und diese gerstikulierende Atmosphäre oder aber nach Portugal, wo ich schon einmal mein Herz verloren habe, als ich Land und Leute kennen lernte. Was ich damit sagen möchte ist, dass es am Ende fast egal ist wofür wir uns entscheiden, denn es gibt überall diese besonderen Momente, die uns vermitteln “Ja, es ist Urlaubszeit und was immer du machst, tu es mit Leidenschaft und benimm dich nicht alltäglich”

Was kommt mit in den Sommerurlaub? Nur das nötigste, Gepäck empfinde ich immer als Ballast und vermeide fast alles, was wir nicht unbedingt brauchen und bevorzuge Dinge, die multifunktionell sind wie beispielsweise ein großes Tuch, das sowohl als Schal, Decke, Handtuch oder Kleid genutzt werden kann. Kleidung, die leicht zu reinigen ist und schnell trocknet, wird stets bevorzugt behandelt und das mir wichtigste Teil im Gepäck ist meine Digitalkamera. Ich wurde neulich mal gefragt wie ich das mit Jannik gemacht habe als er noch ein Baby war? Thema Reisebett? Hab ich nie benutzt, aber wir nutzen auch zuhause ein gemeinsames Bett und auf Reisen schlafen wir entweder auf dem Boden, schieben das Bett an die Wand oder sichern es anderweitig, so dass ein Herauspurzeln vermieden werden kann. Ich habe neulich mal diese Reisebetten imStil eines Wurfzeltes gesehen, die ich ganz lustig fand. Thema Karre oder Tragehilfe? Habe beides schon genutzt und bevorzuge die Tragehilfe, weil dann immer noch die Hände frei sind.

Oma mit in den Urlaub nehmen? Die Idee klingt sehr amüsant, denn bei unserer Vorstellung von Urlaub prallen Welten aufeinander, aber ich werde es mir nicht nehmen lassen, sie für das nächst geplante Wildzeltabenteuer einfach mal mitzunehmen. Kleiner Scherz, einmal im Jahr schaffe ich es meistens sie an der Nordsee in ihrem Jahresurlaub zu besuchen und genieße immer einen totalen Ausschlaftag, der mit einem Frühaufsteherkind einfach nur Gold wert ist.

Dinge, die Jannik unbedingt dabei haben muss? Die gibt es nicht, denn in meiner Erziehung habe ich bisher großen Wert darauf gelegt, dass wir zu keinen Gegenständen eine derartige Beziehung aufbauen, die ihre Anwesenheit unabdingbar machen. Wir können alles vergessen, außer meine Kamera 😉 ,und finden immer Alternativen. Die Natur bietet einen so viele Möglichkeiten und unterwegs einen gesammelten Stock zu vergessen, löst oft ein größeres Drama aus als ein mitgebrachtes Auto und auch die Gute-Nacht-Geschichte lässt sich mit einer ausgedachten Geschichte wunderbar ersetzen.

Ihr seht also, der Sommerurlaub kann kommen und wir sind sehr gespannt, was er für uns bereit hält.

 

 

Stephi
Alleinerziehend.Reisesüchtig.Freiheitsliebend.Alternativ.

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